Ralf Gelszinnis
Osteopath BAO und Physiotherapeut mit Ausbildung Manuelle Therapie


Zertifikat BAO zum Tragen der Berufsbezeichnung "Osteopath - BAO"
Abschlüsse in der Osteopathie

Zertifikat Ausbildung Osteopathie

Zertifikat Auslandsaufenthalt an der European School of Osteopathy

Urkunde Berufsbezeichnung Physiotherapeut
Abschlüsse in der Physiotherapie

Urkunde Ausbildung Manuelle Therapie

Urkunde Manuelle Lymphdrainage/ Komplexe Physikalische Entstauungstherapie
2002-2005
Ausbildung zum staatlich anerkannten Physiotherapeuten
2005
Ausbildung Manuelle Lymphdrainage mit erfolgreicher Abschlussprüfung
2005-2007
Ausbildung Manuelle Therapie mit erfolgreicher Abschlussprüfung
Mein beruflicher Werdegang
2007
Ausbildung Medizinisches Funktionstraining (KG-Gerät)
2009-2014
Berufsbegleitende osteopathische Ausbildung an der „Osteopathie Schule Deutschland“ in Hamburg
August 2010
Studienaufenthalt England - an der European School of Osteopathy in Maidstone
seit 2013
Mitglied im Verband für Osteopathie und ganzheitliche Therapie e.V. München
März 2014
Zertifikat zur Ausbildung in Osteopathie
Januar 2015
Prüfung vor der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V. (4 Teilprüfungen)
August 2016
Erfolgreiche schriftliche BAO-Abschlussarbeit,
Urkunde über die Berufsbezeichnung Osteopath-BAO
seit 2016
Erhalt des zertifizierten Qualitätssiegels der BAO


2013-2022
Praxis für Osteopathie in Meiningen im Kaiserpark
seit 2023
Praxis für Osteopathie in Meiningen OT Walldorf

Meine absolvierten Fortbildungen
Behandlung des Gehirns
Das Gehirn ist der wertvollste Teil des Menschen. Ihm verdanken wir die Möglichkeit, zu sprechen, zu lernen und zu denken. Es gibt uns Persönlichkeit, die Fähigkeit, künstlerisch oder wissenschaftlich arbeiten zu können, und treibt uns an.
Neueste wissenschaftliche, osteopathische Erkenntnisse belegen, dass das Gehirn indirekt wie auch direkt erfolgreich behandelt werden kann.
Der Kurs zeigt nicht nur die funktionellen neurophysiologischen Hintergründe, sondern vermittelt zudem einen praktischen fortgeschrittenen cranio-viszeralen Behandlungsansatz.
Kursinhalte
- Trauma von Hirngewebe: Theorie und Praxis Regulation des autonomen Nervensystems und Alarmtechniken
- Mikroanatomie und Mikrophysiologie
- Releasetechniken
- Intrakraniale somatische Dysfunktion Universelle Rhythmen
Basale Stimulation in der Neurologie
Unter der Basalen Stimulation versteht man ein Therapie-Konzept zur Aktivierung der Körperwahrnehmung und zur Anregung von Bewegungserfahrungen bei schwerstbetroffenen Patienten. Sie wird bei Menschen eingesetzt, die Beeinträchtigungen in der Bewegungsfähigkeit, der Wahrnehmung und der Kommunikation haben und dadurch eine stark eingeschränkte Eigenaktivität zeigen.
Gut ausgebildete Therapeuten können durch spezielle, gezielte Berührung des Betroffenen eine körperliche Interaktion auslösen mit von diesem spürbaren und erkennbaren Kontakt. Dieses Vorgehen fördert die Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Bewegungsfähigkeiten des Betroffenen.
Die Basale Stimulation als Therapie ist besonders zu empfehlen bei
- Schwerst- bzw. mehrfachen Beeinträchtigungen
- Schädel-Hirn-Trauma
- Erkrankung an Alzheimer & Apallisches Syndrom
- Schlaganfall
Ziel der Therapie ist es, die Sinneswahrnehmung, Körperorientierung und die Kommunikationsfähigkeit und die Kommunikationsfreude des Betroffenen zu steigern.
Seminarinhalte:
- Entstehung und theoretische Hintergründe des Konzeptes
- Zentrale Ziele/ Phänomene
- Internationsdreieck
- Beziehungs- und Kontaktaufnahme, Berührungsqualitäten Somatische Stimulation
- Vestibuläre Stimulation
- Vibratorische Stimulation

Nervensystem in der Osteopathie
Dieser Kurs basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und integriert kontinuierlich Fortschritte im Bereich der manuellen Therapie bei peripheren Nervenverletzungen.
Neuropathischer Schmerz entsteht durch Verletzungen oder Funktionsstörungen im somatosensorischen Nervensystem und gehört zu den komplexesten Schmerzsyndromen in Bezug auf Diagnostik und Therapie. Oft bleibt er aufgrund unzureichender diagnostischer Kriterien unerkannt, was zu suboptimalen therapeutischen Ansätzen führt. Die Neuromobilisation bietet eine wirksame, evidenzbasierte Intervention zur Behandlung von Kompressions-Mononeuropathien. Durch manuelle Mobilisationstechniken können die Durchblutung, der axonale Transport und die Regeneration des Nervengewebes verbessert, Schmerzen gelindert und die Funktionalität gesteigert werden.
Inhalte des Kurses:
- Funktionsweise des Nervensystems sowie Neurobiomechanik einfach erklärt anhand eines neuen psychologisch-pädagogischen Ansatzes auf Basis osteopathischen Prinzipien
- Neurologische/ neuromechanische Untersuchung und Diagnosestellung (einfach, prägnant und zielgerichtet)
- Erweiterte Manipulation von peripheren Nerven, Rückenmarks- und Gehirnhäuten der deren fasziale Verbindungen.
- Behandlung des Plexus cervicalis mit Endästen
- Behandlung von: Plexus brachialis, Plexus lumbalis, Plexus sacralis und deren Endäste,
- Behandlung der Rückenmarkshäute und Gehirnhäute.
- Eigenübungsprogramme für die Patienten.
- Behandlung des vegetativen Nervensystems in Form von Sympathikus- und Parasympathikustherapiealis und deren Endäste,
- Behandlung der Rückenmarkshäute und Gehirnhäute.
- Eigenübungsprogramme für die Patienten.
- Behandlung des vegetativen Nervensystems in Form von Sympathikus- und Parasympathikustherapie
Nach Abschluss des Kurses sind die Teilnehmer: innen in der Lage, neuropathische Schmerzsyndrome effektiv zu diagnostizieren und evidenzbasierte Neuromobilisationstechniken anzuwenden, um die Lebensqualität ihrer Patient: innen zu verbessern.


TMG in der osteopathischen Verkettung bei Erwachsenen
Ob traumatisch oder während der embryologischen Entwicklung, ob als Anpassung oder Stress bedingt... das Kiefergelenk steht häufig im Mittelpunkt unseres Systems.
Pro Jahr erkranken in Deutschland mehrere 100.000 Menschen an den Folgen und Wechselwirkungen einer craniomandibulären Dysfunktion. Die Behandlung erfordert eine interdisziplinäre Herangehensweise. Die Osteopathie spielt hierbei eine wesentliche Rolle. In Zusammenarbeit mit einer funktionell handelnden Kieferorthopädie lassen sich mit der Osteopathie insbesondere Dysbalancen der Matrix betroffener bindegewebiger Strukturen des Körpers behandeln.
Kursinhalte
- Die Behandlung des TMG bei Erwachsenen unterscheidet sich deutlich von der Behandlung bei Kindern Annäherung an die Komplexität von TMG-Beschwerden bei Erwachsenen
- Berücksichtigung der multifaktoriellen Genese i n der Diagnose
- Mehrdimensionale Behandlungskonzepte von TMG- Beschwerden
- Wechselwirkung mit chronischen/rezidivierenden Schmerzen, Tinnitus, Spannungskopfschmerzen, Zervikalgien, Lumbalgien
Befundung und Behandlung basieren auf den osteopathischen Grundprinzipien. Nach dem Motto „Find it, fix it and leave it alone" (Finde es, repariere es und lass es in Ruhe) begeben wir uns auf die Reise durch den Körper, um dessen Weg zu Regeneration und eigener Gesundheit zu begleiten

Osteopathische Überlegungen zum Thema Schmerz
Schmerzen des Bewegungsapparats sind der häufigste Grund, warum Patienten eine osteopathische Behandlung in Anspruch nehmen. Obwohl die osteopathische Philosophie die Gesundheit des ganzen Menschen umfasst, eignen sich ihre klinischen Ansätze besonders gut für die Behandlung von Schmerzen.
Inhalt:
Pathophysiologie und Behandlung von:
- Kopfschmerzen
- Nackenschmerzen
- Zervikobrachialgie
- Thoracic-Outlet-Syndrom Thoraxschmerzen
- Kreuzschmerzen
- Radikuläre Schmerzen
- Beckenschmerzen Pathophysiologie

Fasziale Dekodierung
Neuere Forschungen zeigen, dass das kollagene faserige Bindegewebs-Netzwerk des Körpers (Faszien) eine weitaus aktivere Rolle spielt, als bisher angenommen. Dazu gehört die Fähigkeit der Faszien, ihre Steifigkeit unabhängig von der neuromuskulären Steuerung zu verändern, ihre Rolle als potenzieller Schmerzgenerator und ihre Funktion als unser reichhaltigstes Sinnesorgan für die Körperwahrnehmung.
Darüber hinaus sind neue Erkenntnisse über eine komplexe Verbindung zwischen Faszien und dem vegetativen Nervensystem sowie emotionale Aspekte verfügbar geworden.
Diese neuartigen Perspektiven bieten wertvolle Anregungen für die praktische klinische Anwendung bei der therapeutischen Arbeit mit posttraumatischen Belastungsstörungen sowie anderen verbreiteten Aspekten der muskuloskelettalen Medizin.
Kursinhalte
- Embryologie, Anatomie, Physiologie und Pathologie des faszialen Systems
- klinische Bedeutung der Faszien und ihre Mechanik
- Faszien-Gedächtnis
- fasziale Diagnostik aller Körperregionen
- spezielle Techniken


Balance - Grundgesetz und Vollendung der Bewegung Teil 1&2
Der Erfolg einer osteopathischen Behandlung hängt von der richtigen Diagnose und der passenden Behandlungsmethode ab.
Für Osteopathinnen ist es wichtig, möglichst schnell die Ursachen für die Beschwerden der Patientinnen zu finden um einen erfolgversprechenden Therapieplan zu erstellen.
Inhalt des Kurses:
- Wann sind Manipulationen erforderlich?
- Wann sind Muskeltechniken angezeigt und wann soll viszeral oder kranial gearbeitet werden?
- Welche Rolle spielt die Statik, welche die Augen und welche der Kauapparat bei diesem Krankheitsbild?
- Bedeutung der Statik: Differenzialdiagnose der Statik Rezeptoren: Augen, TMG, Fußrezeptoren, Kavitätendruck
Gegenstand der osteopathischen Behandlung sind neben Leber, Nieren, Nebennieren, Lunge und Herz natürlich auch das Gehirn selbst.

Viszerale Behandlung von Herz, Lunge und großen Gefäßen im Thorax
Das Sternum ist das Spiegelbild der viszeralen und myofaszialen Spannungen des thorako-abdominalen Systems. Es kann als Ergebnis der knöchernen, faszialen und viszeralen Spannungen angesehen werden, welches dem zerviko-thorako-abdominales Bereich ausgesetzt ist. Es stellt den unumgänglichen Übergang vom kranialen zum viszeralen System dar. Das Ziel des Kurses ist das Erfassen der artikulären, myofaszialen sowie viszeralen Dysfunktionen des thorako-abdominalen Bereichs unter Berücksichtigung der aufsteigenden und absteigenden Läsionsketten in Verbindung mit den anatomischen Gegebenheiten.
Kursinhalte:
- Anatomische Grundlagen des ossären, faszialen sowie muskulären Sternums
- Mechanische Funktion des Sternums bei der Atmung sowie des zervikalen, thorakalen und viszeralen Gleichgewichts
- Die Beziehung zum Zwerchfell (Tests und Behandlung)
- Die Beziehung zur anterioren Halsloge (Tests und Behandlung)
- Die Beziehung zum viszeralen Thorax: Herz, Pleura sowie der Lunge und großen Gefäßen (Tests und Behandlung)
- Das ossäre Sternum mit Schlussfolgerung

Manuelle Techniken bei Bandscheibenproblematik
Handelt es sich um ein Bandscheibenproblem, eine Neuralgie oder eine Pseudoneuralgie oder gibt es eine Störung des Kavitätendrucks oder eine Instabilität?
Der aktuelle Wissensstand über Krankheitsbilder, osteopathische Diagnose- und Behandlungsmethoden, wird dargestellt und anhand von wissenschaftlichen Studien untermauert. Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmenden den aktuellen Wissensstand der klassischen Osteopathie in Theorie und Praxis zu vermitteln.
Inhalt des Kurses:
- Schmerzmechanismus: Ursachen & Behandlungen
- Entzündungsschmerz
- Schmerz viszeralen Ursprungs
- neuronaler Schmerz und andere projizierte Schmerzen
- aktuelle Erkenntnisse über die Bedeutung der Ernährung bei entzündlichen und degenerativen Prozessen
- Krankheitsbilder aus der osteopathischen Praxis: Differenzialdiagnose und Behandlungsstrategien
- Rückenschmerz,
- Bandscheibe,
- Blockierungen, degenerative Zustände,
- Instabilität
- Schulter-Arm-Syndrome
- Neuralgien
- Kopfschmerz, Schwindel
Quickscreening (Drei-Minuten-Diagnose) und andere Diagnose- und Behandlungsmethoden.

Das Endokrine System der Frau
Dieser Kurs bietet einen umfassenden Überblick über die häufigsten gynäkologischen Erkrankungen, die die Fruchtbarkeit beeinflussen können, und deren integrative Behandlungsmöglichkeiten aus osteopathischer Sicht. Der Fokus liegt auf
- Endometriose,
- Uterusmyomen
- und dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS),
einschließlich ihrer Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit. Der Kurs kombiniert theoretisches Wissen mit praktischen osteopathischen Techniken zur Unterstützung der reproduktiven Gesundheit.
Unser Hormonkreislauf gehört zu den sensibelsten Systemen im menschlichen Körper, zahlreiche Erkrankungen können Folge eines hormonellen Ungleichgewichts sein.
Inhalt des Kurses:
- Schilddrüsenerkrankungen: Zusammenhang mit der Funktion der Nebenniere. Was ist eine Konversionsstörung?
- Hormonell bedingte Erschöpfung erkennen und behandeln können
- Wirkungen von Progesteron: z.B. Auf die hormonbedingte Migräne
- Zusammenhänge mit der Wochenbettdepression
- Wechseljahrbeschwerden
- Was sind bioidentische Hormone?
- Was für eine Rolle spielen Hormone wie DHEA oder Melatonin?

The Art of Listening - Osteopathische Annäherung an die Selbstheilungskräfte des Gewebes
Im Phänomen der Selbstheilung liegt der Schlüssel zu echtem osteopathischem Denken. Eine gute Kenntnis der zugrundeliegenden Kräfte hilft uns, eine geeignete Behandlungsstrategie zu finden und diese auf die individuellen Bedürfnisse unserer Patient:Innen einzustellen.
Ziel dieses Kurses ist, dass die Teilnehmenden Kenntnisse bekommen, wie unser Körper Selbstheilung durchführt, wie er sie reguliert und unterstützt sowie Kenntnisse darüber, an welchen Anzeichen sich ablesen lässt, dass dem Körper die Energie zu einer physiologisch effektiven Selbstheilung fehlt. Nimmt man aber embryologische Entwicklungsmuster hinzu, so lassen sich diese Leerstellen, die die klassische Herangehensweise offenlässt, bestens füllen.
Die individuelle Entwicklung verläuft in Form großer Gleichgewichte. Diese äußern sich in spezifischen Mustern. Diese spezifischen Muster lassen sich erkennen, sie lassen sich testen und sie ermöglichen uns, auf die Balance und die komplette Dynamik der PatientInnen Einfluss zu nehmen.
Ein ausgezeichnetes Beispiel hierzu liefert die Behandlung des Sodbrennens bei Säuglingen. Form, Gestaltung und Beweglichkeit von Ilium, Scapula und Sternum besitzen die notwendigen Eigenschaften und weisen die physiologischen Vorzugsbewegungen auf, welche das physiologisch erforderliche Zusammenspiel von Herz, Lunge und Speiseröhre ermöglichen.